Wo der Elfenstaub herkommt – Besuch in der Apple-Fabrik Foxconn

Einige wenige hassen es, aber die meisten lieben es… Das iPhone! Dieses magische unglaublich tolle Telefon hat aber ein paar Kratzer in der makellosen HĂŒlle. So wird dieses, sowie auch viele andere Produkte (z.B. auch Asus Laptops), von der Firma Foxconn produziert, welche seit einer Selbstmordserie im Jahr 2010 immer wieder aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen und geringer Löhne in der Kritik war.

Dadurch, dass Apple so erfolgreich ist, gerĂ€t Foxconn aber immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, so dass dem Sender ABC (amerikanisch) gewĂ€hrt wurde ein paar Aufnahmen im Inneren zu machen.

Streng genommen haben diese Probleme weniger mit Apple, als mit dem Arbeitsmarkt und der MentalitĂ€t der taiwanesischen Firma zu tun, ohne die Apple nicht konkurrenzfĂ€hig wĂ€re. Im allgemeinen hat es aber noch mehr mit unserer eigenen MentalitĂ€t zu tun. Denn WIR wollen immer gĂŒnstigere GerĂ€te und Lebensmittel. Woher diese Dinge kommen fragen wir nur selten. Ich will aber nicht den Moralapostel spielen – schließlich bin ich an diesem Punkt genauso. Wer sich aber zumindest dieses konkrete Beispiel einmal nĂ€her ansehen möchte, der kann sich den kompletten Beitrag der Sendung ABC Nightline am 22. Februar um 4.35 Uhr deutscher Zeit ansehen – bzw. wenig spĂ€ter den Beitrag auf Youtube angucken.

via Citilis & Netzwelt

ICH BIN 1000!!! [ReBlog]

Beim durchstöbern alter eigens depublizierter Artikel bin ich auf altes Gedankengut gestoßen welches ich, nach einer kleinen Aktualisierung, erneut teilen möchte.

“ICH, BIN 1000!”
Bevor ich darauf nĂ€her eingehe, ein kurzer Exkurs: Wenn ich an einem Samstag Abend den Fernseher einschalte, weiß weder Thomas Gottschalk, noch sein Nachfolger, dass ich eingeschaltet habe, noch die GEZ und erst recht nicht die Öffentlich-Rechtlichen Medien.

Die Auswertung der Daten, die durch eine sog. Panelgruppe und deren Einschalten des gewĂ€hlten Programms anfallen, wertet die “GFK” aus. Dazu sind aber bestimmte GerĂ€te notwendig. Somit besteht die Panelgruppe aus ca. 1200 Haushalten und deren Bewohnern ergo ca. 3600 “auf kohlenstoff-basierenden Lebensformen”, welche sich hier durch “Bauer sucht Frau” berieseln lassen.

An dieser Stelle, ist es also vollkommen egal was “ich” schaue, denn meine Stimme zĂ€hlt hier nicht. Das Fernsehprogramm scheint qualitativ abgenommen zu haben und trotzdem stimmen die Einschaltquoten.

Eigentlich wollte ich hier aber auf etwas anderes hinaus. Man kann einen Menschen bei allerlei Themen statistisch hoch rechnen. Wenn ich also, ungeachtet des evtl. Nutzens, mich mit dem Thema der „Bildbearbeitung“ beschĂ€ftige, kann ich davon ausgehen, dass dieses auch von einer Summe X anderer Menschen getan wird.

Soweit so gut
 Aber was will er mir jetzt damit sagen?

Zum einen wollte ich mal mit dem MissverstĂ€ndnis aufrĂ€umen, dass wir unser Programm selber bestimmen und zum Zweiten: Jeder Mensch lĂ€sst sich in meinen Augen statistisch hoch rechnen. Wenn also ihr was tut, stehen die Chancen gut, dass auch Andere auf die Idee gekommen sind. Wenn ihr auf die Straße geht um fĂŒr irgendwas einzustehen, tun das Andere auch (statistisch gesehen 😉 )

Es ist immer erst ein Leaker, ein Ägypter oder ein BitTorrent-Nutzer… Aber letztendlich beeinflussen sie Millionen andere.

Bis an die Grenzen des Universums – kostenlos auf Youtube

Wenn wir schonmal dabei sind nur noch Videos zu veröffentlichen, was natĂŒrlich kein dauerhafter Zustand sein soll, dann kann ich auch mal auf diese Dokumentation hinweisen, die ich bei whudat gefunden habe.

Ich teile seine Meinung, dass das Fernsehen immer uninteressanter wird. NatĂŒrlich gibt es Ausnahmen, aber kulturell sind wir mit den ganzen billigen Senderproduktionen eher auf einem absteigenden Ast und taugen teilweise nur zum geistigen Entleeren des Geistes nach langen Tagen.

Wie dem auch sei. Die Doku ist gut… wenn auch nicht in HD verfĂŒgbar. Viel Spaß!

Auf zu neuen Welten

Mein Konsumverhalten hat sich stark gewandelt in den letzten Jahren. FrĂŒher ein Verfechter der Privatkopie, kaufe ich heute mehr und mehr. FrĂŒher bedeutete, sich ein Spiel zu kaufen, mal eben 40€ auf den Tisch zu legen. Bei einer CD waren es immer noch zwischen 12€ und 18€ und das war mir meist zuviel. Nun könnte man sagen, ich wĂ€re mit meinem neuen Konsumverhalten dem Iphone zum Opfer gefallen, denn subjektiv betrachtet haben sich die Preise fĂŒr Content schon stark verĂ€ndert seit dem das Iphone eingefĂŒhrt wurde. Meist „kaufe“ ich zwar  Angebote, aber die gibt es merkwĂŒrdigerweise in HĂŒlle und FĂŒlle.

So habe ich GTA4 bei Steam fĂŒr, ich glaube knapp 6€ gekauft. Bei Musik verhĂ€lt es sich Ă€hnlich. Es gibt mittlerweile viel bezahlbare Musik. FĂŒr die 3 Alben im Jahr die ich mir kaufe, hĂ€tte ich frĂŒher gerade mal eins bekommen. Von den Iphone-Spielen fĂŒr 0,79€ will ich garnicht erst anfangen, weil ich sonst auch eine QualitĂ€tsdiskussion lostreten könnte.

Die „VergĂŒnstigungen“ empfinde ich fast bei allem was man digital bei Itunes und Amazon kaufen kann, mit Ausnahme von Videos, die teilweise sogar deutlich teurer sind als auf CD oder DVD gepresste Material.

Wer dennoch gern mal ein Video guckt und bis hierhin durchgehalten hat wird belohnt. Diese „kostenlose“ aber um Spenden bittende Produktion die @holgi empfohlen hat habe ich mir zwar noch nicht angeschaut, sieht aber fĂŒr eine Low-Budget-Produktion nicht schlecht aus.

httpv://www.youtube.com/watch?v=JoYnnsiicwE&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=0UCBk6LTmNY

Mann bekommt das Video in HD-QualitÀt auch via Bittorrent auf der Seite: http://vodo.net/pioneerone

Konsumzeit

Ein grĂ¶ĂŸeres Problem das bei der Markenbildung eines Blogs entsteht ist, unter anderem, dass man ja nur ein gewisses Pensum an Zeit hat. Man will ja nicht nur belangloses bloggen und wer nicht hauptberuflich bloggt muss nun also die Recherchezeit möglichst effizient einsetzen.

Beim nachdenken hierĂŒber ist mir aufgefallen, dass ich viel weniger Fernsehen gucke als frĂŒher. Das widerum liegt zu 98% daran, dass ich das Konsumgut meiner Wahl nicht konsumieren kann wann ich will. Beispiel: Californication lĂ€uft Montag Abend auf RTL2. Mit meinem, sich verĂ€ndernden Verhalten, liege ich quasi voll im Trend. Das war 2001 noch anders, aber mittlerweile gucken z.B. die Jugendlichen mehr in den Monitor.

Ich wĂŒrde mich auch natĂŒrlich freuen wenn nun die Sender, die Sendungen online stellen wĂŒrden – meinetwegen auch mit Werbung. Manche Sendungen sind zwar online, aber leider nicht die „Blockbuster“ oder sagen wir einfach „Sendungen die mir gefallen“. Hier wĂ€re wĂŒnschenswert die Sendungen wenigstens fĂŒr einen bestimmten Zeitraum online wieder zu finden. Obwohl wir davon, wie ich vermute aufgrund der Nachvollziehbarkeit der Zugriffszahlen, noch weit entfernt sind setzen die Fernsehsender immer mehr auf „Online“. Das ZDF hat die Mediathek, RTL findet sich auf einmal auf ITunes wieder und Prosieben hat ebenfalls ein stattliches Videoarchiv.

Dieses sind Indizien dafĂŒr, dass die Medienanstalten verstehen wie wichtig Video-on-demand, bzw. Videos online, ist . Denn die Konkurrenz schlĂ€ft nicht. Und ich kann mir bei der neuen HD-FĂ€higkeit besseren QualitĂ€t auch gut vorstellen das Goolge das „Kino“-Angebot weiter ausarbeiten wird. NatĂŒrlich will man einen Spielfilm in anstĂ€ndiger QualitĂ€t vor dem Fernseher gucken, aber wenn es um die reine Information geht verzichte ich gern auf QualitĂ€t wenn ich das Video gucken kann wann ich will. Anbei noch die „neue“ QualitĂ€t bei Youtube – gefunden bei Insideonlinevideo.com:

Normal:

Besser: