BWL zerstört die Popkultur

Ich liebe Musik, handgemachte, echte Musik. Das soll nicht heißen, dass ich nicht auch einmal elektronischer Musik frönen könnte. Das soll auch nicht Stein des Anstoßes sein. Aber mir ist sowohl bei der Musik und Filmindustrie etwas aufgefallen. Es ist alles zu sauber, zu ähnlich, zu umsatzorientiert. Und bevor ich mich anhöre wie Opa, der vom Krieg erzählt, möchte ich euch zeigen wo das Problem sein könnte. Nehmen wir den neuen Ghostbusters-Film, deren Kritiken vernichtend waren und gucken uns an warum. Der Film ist ein Film, wie er heute nun einmal produziert wird. Laute Charaktere, funktionierende Klischees, flache Witze und viele Effekte die von der Realität nicht mehr unterschieden werden können. Das Problem – Es war ein Ghostbusters-Film. Auf den ersten Blick entsprachen die ersten beiden Filme dem selben Muster, aber das Herzblut, im Besonderen des ersten Films, ist nun einmal schwer reproduzierbar. Nun hat die Filmindustrie Ihre eigenen Gesetze, in denen der Umsatz im Vordergrund steht und so werden diese Filme nach einem Muster produziert, dass in der Regel die Kassen zum klingeln bringt, aber nicht unbedingt bessere Filme hervorbringt. Hätte man diesen Film leicht verändert und Ihn die „Geistertanten“ genannt, wäre er vielleicht sogar erfolgreicher gewesen, weil ihn niemand mit „Ghostbusters“ verglichen hätte.

Die Musikindustrie hat ein ähnliches Problem. War das im Radio gerade Justin Bieber oder Justin Timberlake? Ich weiß es nicht mehr. Es klingt alles zu sauber, zu gut produziert und die Künstler haben keine Ecken und Kanten mehr. Ein Robbie Williams kann wenigstens eindeutig unterschieden werden. Auch Adele ist eine seltene Randerscheinung. So hört sich auch Robin Schulz, dessen Musik ich aber eigentlich mag, genauso an wie die vieler DJ´s die erfolgreich sind.

Wirtschaftlich funktioniert das für alle sehr gut. Aber eine Nische, die dafür sorgt, dass außergewöhnliche Musik, die diesen Mechanismen widerspricht, einmal nach oben gespült wird, sind mir nicht bekannt. So sitze ich an diesem Sonntag Morgen, mit meinem Kaffee vor dem Laptop und höre die Dire Straits – Sultans of Swing, mehr aus gesellschaftlicher Notwehr und dem Verlangen nach etwas echtem, mit Musikinstrumenten gespielten und wenig nachbearbeitetem. Mich selbst erwischend wie ich dieses Prinzip unterstütze, höre ich das Ganze über Amazon Prime Musik auf dem Laptop und kann meinen Harman Kardon Verstärker und meine T+A Lautsprecher von hier aus sehen. Zeit diese einmal wieder zu aktivieren! Und auch wenn ich nie viele Schaltplatten besessen habe, wird mein Verlangen nach diesen gerade größer.

Wie passend, wird mir gerade „Hey Jude“ von den Beatles bei YouTube angeboten. Ich glaube, dass nicht so durchkalkulierte Musik mehr Aufmerksamkeit braucht. Wenn die Industrie rund um die Popkultur das eine oder andere Wagnis eingehen würde, würde vermutlich nicht mehr alles funktionieren, aber die Perlen möglicherweise extrem viel besser!?

Die Entdeckung der Unendlichkeit

Der Zeitraum ist eigentlich Nebensache. Deswegen sage ich einfach mal: „Irgendwann in den 90ern“… empfahl mir ein Freund ein Buch. Ich las mittendrin zwei Seiten und wusste, dazu bin ich zu blöd. Ich verstand nichts von dem, was ich hier lesen wollte und auch nicht warum ich es sollte. Merkwürdiger Weise faszinierten mich schon immer Zeitreisen. Dr. Emmett Brown, Marty McFly und Dr. Who könnten ein möglicher Grund sein, warum ich weiter gelesen habe. Ich wollte dieses Buch und kaufte es, noch so richtig altmodisch, auf totem Baum. Ja liebe Heranwachsenden, Bücher aus Papier waren total hipp in den 90ern.

Ich las und las, unglaublich langsam, aber mehr und mehr. Es ging um Raum und Zeit. Um ein Konzept, dass die Abhängigkeit von beiden darstellte. Wenn Raum und Zeit in Abhängigkeit zu einander stehen, was passiert denn, wenn die Raumzeit manipuliert werden könnte? An dieser Stelle stellte man sich die Raumzeit wie eine große Fläche vor, die durch eine große Kugel, nennen wir sie „Planet“, gebogen werden könnte. Wirft man nun kleine Kugeln auf die Weltraum-Fläche werden diese durch die Krümmung zur großen Kugel gezogen.

Das ist ein Theorie für Gravitation.

Den Quatsch erzähle ich euch natürlich mit einem besonderen, fast hinterhältigen Hintergrund. das besagte Buch heißt „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und ist von Stephen Hawking, dem man nach einer Erkrankung einmal prognostiziert hatte, er würde nur noch zwei Jahre leben. Soviel vorab – Er lebt immer noch. Der Film, dessen Trailer ich euch zum Konsum anbiete, zeigt die bewegende Story hinter Stephen Hawking.

Die Aussage vom Ende des Films möchte ich ebenfalls vorwegnehmen: Jeder kann etwas erreichen. Egal, welcher Herkunft, welches Standes und auch mit körperlichen Einschränkungen. Also – Macht was daraus!

Gänsehaut-Hundevideo

Treue kann man nicht kaufen…

Die Geschichte hat einen ernsten Hintergrund. Denn, ich bin mir durchaus darüber bewusst, dass Organspende ein wichtiges Thema ist. Menschen können Menschen helfen. Sei es durch Knochenmarkspende oder auch nach dem Tod. Ich bin bereits bei der DKMS bzgl. Knochenmarkspende registriert. Vielleicht sollte ich, trotz meines schlechten Gefühls dabei, auch einmal über einen Organspenderausweis nachdenken.

„Jean Claude von Damme! Viralexperte!“

Nun ist es amtlich. Jeder kann einen haben. Zumindest wenn man weiß, wie man ein Videoschnittprogramm bedient. Dieser junge Hüpfer besitzt immer noch viel Humor. So hat sich Jean Claude von Damme vor ein paar Greenscreens filmen lassen. Diese kann man in jedem vernünftigen Videoschnittprogramm recht einfach einbinden, so dass man sich von Jean Claude van Damme die Fresse polieren lassen kann. Ein paar kreative Ideen folgen hier schon einmal.

via

 

 

Die fantastischen Vier – Reboot

Ich mag Reboots, denn manchmal sollte man nicht unendlich auf Charakteren rumkauen. In diesem Fall, hätte man sich den Kannibalismus aber noch etwas sparen können. Denn die alten Fantas sind noch nicht mal verdaut. Wie dem auch sei, Kate Mara ist eine nette Besetzung. Wirkt vielleicht noch etwas zu jung im Trailer, aber vielleicht ist das auch meinem fortschreitenden Alter geschuldet. Generell feiere ich ja immer bei „alten“ Comic-Helden-Filmen. Also auch bei diesem. Man kann den Charakteren vielleicht etwas mehr Tiefe verleihen als den „alten“ Fantas. Zumindest wäre es dann ein Gewinn für das Franchise.