Wenn Nerds marschieren oder zumindest mit planen

In Deutschland, meiner Meinung nach, unmöglich aber in den Staaten selbstverständlich, sind „coole“ Märsche. Das was bei uns immer wirkt wie alter Volkspatriotismus ist in den Staaten spaßiges Unterfangen. Auch die Fomationen die marschiert werden, so wie am 6. Oktober 2012 beim Spiel Ohio vs. Nebraska, sind recht eindrucksvoll. Zumindest ein paar Nerds müssen bei der Ohio State Marching Band dabei gewesen sein, wenn sie schon Spielsymbole und Figuren aus Tetris, Zelda, Pac-Man, Pokemon und Halo imitieren.

 

 

Die Malediven aus der Sicht eines Nerds [Reisebericht]

Zwölf Stunden fliegen und eine halbe Stunde Boot fahren und man ist auf den Malediven bzw. auf einer kleinen Insel namens Thulagiri. Mal abgesehen davon, dass das erste was mir in den Kopf kam als ich die kleine Insel über mir sah, die Titelmelodie von Monkey Island war welche Glücksgefühle in mir auslöste, ist Boot fahren nicht so meins.

Vorher allerdings lies ich mich während des größten Teils des Fluges durch das „Oryx Entertainment system“ von unserer Fluggesellschaft Qatar Airways bespaßen. Vorbei scheint die Zeit an dem man einen Film ausschließlich auf Englisch vor die Nase gesetzt bekommt. Hier waren selbst sehr neue exklusive Titel auf Deutsch verfügbar, was den Flug und meine schlaflose Nacht angenehmer machte (Nicht das ich nicht auch ein iPad, iPhone, iPod und aus alten Bäumen bestehende alte Medien dabei hatte).

Bei der Ankunft sind mir zwei Dinge besonders aufgefallen:

  • Punkt 1: Mach dir keine Sorgen… Es wird alles für dich gemacht – und
  • Punkt 2: Das WLAN war nur optional buchbar.

Gut, okay… Urlaub… Da macht man auch mal alles aus… (Probieren musste ich es aber trotzdem 🙂 ). Auf der Insel selber gab es dann eine Geschwindigkeit von 0,1 MB/s. 6$ für eine halbe Stunde…

Die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass ich spontan Angst um die Elektronik bekam… Allerdings war die Sehnsucht nach einem Strand und Abkühlung größer, so dass ich mich anfing unglaublich auf den besagten zu freuen. Dort angekommen war ich mir auf einmal nicht mehr sicher, ob ich nicht in einem Monkey Island vs. Bacardi-Werbung-Traum gefangen war – das hätte auch zu meiner Übelkeit auf dem Boot passen können… Aber nein, das war mit Abstand der schönste Strand den ich je gesehen hatte, was zur Folge hatte das mich mein Spielzeug in der Tat nicht mehr zu interessieren vermochte.

Gut okay – ich gebe zu, dass ich bei der Taucherbrille nach einem „ON-Schalter“ gesucht habe und mich gewundert hatte wie das Bild auf das Display der Brille gezaubert wird, insbesondere weil diese weder erkennbare Kameras noch ein sichtbaren Akku hatte. Nach anfänglicher Angst vor den gefühlt sehr großen Fischen, machte dieses auch ohne Google Maps oder Google Ocean – Unterstützung sehr viel Spaß. Dieses verdanke ich der Überredungskunst der restlichen Mitstreiter dieses Urlaubs, die sich wacker gegen Quallen, zuviel Nahrung und Bewegungdrang gewehrt haben.

Bei zu viel Nahrung muss ich noch ein Wort zum Essen los werden, dass – natürlich – keine Wünsche offen lies. Insbesondere die Maledivianer,  Inder das Personal war unglaublich zuvorkommend. Des Weiteren weiß ich nun, dass Georg Lucas seine Idee für die Ewoks in „Kriegs der Sterne“ von den Malediven haben muss. Ich konnte zumindest einige Parallelen entdecken.

Im großen und ganzen war dieses ein Urlaub im Paradies wie ich es euch nicht mehr unter die Nase reiben möchte. Einzig die Tatsache, dass ich mein Buch – Frank Schätzing´s LIMIT – bereits einen Tag vor Urlaubsende ausgelesen hatte und die seltenen Übergriffe durch Quallen trübten die ansonsten perfekte Zeit die ich mit keinen anderen Menschen hätte verleben wollen. Einzig wer gern „viel Kultur“ erwartet wird hier irgendwann an seine Grenzen kommen. Die Insel war 200 x 300 Meter groß. Wer also die Insel erkunden möchte hat Bespaßungspotenzial für ungefähr 15Min – Wer allerdings gern mal so richtig ausspannen möchte, der sollte das auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

 

 

Dinge, die mein Humorzentrum treffen

Ich sollte hieraus eine Kategorie machen. Manchmal stösst man ja auch „Artikel“ bei denen man herzhaft lachen muss. Somit benutze ich diese gestohlene Grafik um auf ein Comic-Blog aufmerksam zu machen.

Ich gebe zu, dass Nerds und Internet-affine Männer vermutlich am meisten Spaß an Beetlebum haben werden. Ich habe es zumindest.

„Gestohlene“ Grafik ist übrigens eigentlich falsch, da diese Grafiken weiter verwendet werden dürfen sofern man den Ursprung kennzeichnet, die Grafik nicht verändert und keinen Profit damit macht.

ALSO FLATTR´t mir das Ding bloß nicht!

PS: Um dieses Video gehts 😉