Meine ersten Tweets – Gehversuche auf Twitter [RETRO REPOST]

Damals, als ich noch einen Podcast machte und anfing dieses Twitter zu nutzen… Zugegeben, den Twitteraccount gibts nicht mehr.

09:15 AM July 18, 2008
Für mein Nokia N95 gibt es einen Twitterclient? Hm, ich mag Twitter aber nicht. Trotzdem kann ein Test nicht schaden…

08:13 AM July 20, 2008
Schreibe mal was rein in dieses Twitter. Liest ja eh keiner. Woher kommen denn die 5 Follower? Hm, egal…

08:47 PM August 04, 2008
Stelle gerade fest, dass der Zeitindex den der N95-Client generiert nicht stimmt. Ist eigentlich 23.54 Uhr und ich kann nicht schlafen. Warum mache ich mir um 23.54 Uhr um Twitter Gedanken?

10:55 AM August 05, 2008
Laden heute mehr Leute die Sendung wenn ich diese bei Twitter ankündige?

02:46 PM August 05, 2008
Schlaflos, Sendung fällt aus. Ich will das garnicht schreiben, aber nach der Ankündigung… muss man ja oder? Ich mag Twitter immer noch nicht.

04:18 PM August 05, 2008
Erste Nachricht an Tim Pritlove – keine Antwort. Blöd dieses Twitter. Macht keinen Sinn.

04:19 PM August 05, 2008
Stelle fest Pritlove hat 1200 Follower die ihm u.U. schreiben und verzeihe sowohl Twitter wie auch Pritlove

Heute schon 5 mal auf Twitter obwohl ich es nicht mag?

07:57 AM August 07, 2008
Schon vier mal getwittert heute… Irgendwas war da wohl in meinem Kaffee oder ist das doch nicht so schlecht?

13 + 14.08.2008
Bekomme die ersten Replies (Antworten) auf Twitter und freute mich. Merkwürdig!

Wieder schlaflos. Mußte gerade sehr lachen über etwas was ich im Fernsehen gesehen habe und habe beschlossen es mit meinen Followern zu teilen.

Oh man mein Netz ist weg… Wie soll ich jetzt nur Twittern? Egal muss eh schlafen.

14.08.2008
Netz wieder da, Twitter auch… Durch Verlustängste bestätigt lässt sich das Offensichtliche nicht länger verleugnen…

ICH MAG TWITTER!!!

Mittlerweile kann man sagen, dass Twitter mehr und mehr von Facebook eingeholt wird. Ich nutze Twitter aber immer noch sehr gern, da es einen Charme hat, den Facebook nicht hat. Dafür hat natürlich Facebook einiges an Features mehr.

Twitter pusht – Fehlende Synchronisation

Twitter hat einen Vorteil gegenüber anderen sozialen Netzwerken. Es hat eine API (Application Programming Interface), dass es ermöglicht Twitter mit diversen verschiedenen Programmen bzw. Apps zu nutzen. Nun sind Menschen die einen Mac benutzen, oft auch so veranlagt das Sie „schöne“ Apps nutzen wollen. Zum Glück hat man einiges zur Auswahl

Die Mac-App von Twitter, die früher bzw. auf dem Mac immer noch Tweetie heisst, wird nur derzeit nur auf der IOS-Plattform weiter entwickelt. Tweetie unterstützt dadurch viele Features, wie Listen, ReTweet etc. nicht, so dass man gewillt ist sich weiter um zu gucken.

Die IOS-App unterstützt seit heute auch Push-notifications (Benachrichtigungen), man kann aber auch auf eine weitere App zurück greifen. Hier bietet sich Boxcar an. Boxcar kann, unter anderem, auch Pushnotifications verschicken, wenn man einen Reply, DM, ReTweet oder eine Followanfrage bekommt. Twitter selbst hat aber den Vorteil, bei mehreren Accounts, gleich den Richtigen zu öffnen wenn man einen reply oder dm bekommen hat.

Darüber hinaus ist „Twitter for Iphone“ (Ex-Tweetie) sehr kompfortable zu bedienen. Ein „Swipe“ innerhalb eines Tweets lässt z.B. die Optionen wie Reply oder ReTweet erscheinen.

Ein kleineres Problem entsteht dadurch, dass die Mac-App nicht weiter entwickelt wird und auch keine Verzahnung zu Twitter for Iphone stattfindet. Hier scheint es in nächster Zeit jedenfalls auch keine Möglichkeit der Synchronisation zu geben. An dieser Stelle entsteht nun für andere Apps eine Lücke. Einen guten Gesammteindruck vermittelt mir z.B. Echofon. Das IOS-Echofon empfängt Push-Notifications für DM´s und Replys und kann mehrere Accounts verwalten. Seit dem letzten Update bekomme ich die Push-Notifications auch in dem Moment in dem Sie ankommen. Zu dem ist die Mac-App sehr funktional und unterstützt die neue „Streaming-API“ von Twitter. D.h., dass Tweets in dem Moment in dem Sie abgeschickt werden angezeigt werden und kein manuelles Aktuallisieren erfolgen muss.

Zu dem gibt es bei Echofon die Synchronisation zwischen den einzelnen Apps damit ich weiß, welche Tweets ich schon einmal wahr genommen habe.

Zwar teste ich jetzt ein paar Tage Twitter´s eigenen Pushdienst, allerdings glaube ich, dass ich aufgrund der fehlenden Synchronisation, bald wieder zu Echofon wechseln werde.





Botanicalls – Twitternde Pflanzen

Nein, jetzt geht es mal nicht um Twitter. Jedenfalls nicht direkt. Um hier den Einstieg zu finden muss ich sagen, dass ich jede Pflanze verstehen könnte die sich weigert bei mir zu wohnen. Ja, man könnte sagen, ich habe alles – nur keinen grünen Daumen.

Nun habe ich etwas gefunden, was das Leben meiner Pflanzen verlängern könnte und durchaus ein wenig Technik und Internetleidenschaft mit sich bringt. Twitternder Pflanzen…

Die Idee, dass meine Haushaltsgeräte und Pflanzen eine Email, SMS oder Tweet schicken erscheint mir sinnvoll. Die Waschmaschine ist fertig und das Handy piept.

Zwischen Nerds und Normalbürgern

Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter) steht meist abwertend für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Mitmenschen (Eigenbrötler). Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. [Zitat Wikipedia]

Da ich mich selber als „Nerd“ bezeichne, weiß ich nun nicht wirklich ob ich mich geehrt fühle oder nicht… Aber wann ist man denn ein Nerd? Nun, ich nutze Twitter, schreibe an einem Blog und höre Podcasts. Wann ist der Punkt, an dem solche Dienste nicht mehr nur etwas für Nerds sind?

Wenn man Menschen auf der Straße anspricht werden viele, obwohl sich die Zahl sicherlich schon verringert hat, Twitter, Podcasts und Blogs nicht kennen… traurig aber wahr. Wenn man allerdings nach Youtube, Wikipedia und Google fragt kann damit eigentlich jeder etwas anfangen.

podcast blog twitter wikipedia

Youtube habe ich hier mal entfernt, weil der Wert von Youtube alle anderen Begriffe als eine gerade Linie darstellt.

Google Trends ist vielleicht nicht unbedingt der Beweis in wie fern die Dienste und Webseiten wahrgenommen werden. Aber, wie der Name schon sagt, es werden Trends dargestellt. In der Tat ist das, was die Grafik wiederspiegelt, auch meine Wahrnehmung. Der Begriff „Blog“ ist mittlerweile weniger in den Medien (untere Grafik) als „Twitter“, wobei hier niemand von Microblogging spricht, was Twitter ja eigentlich ist. Sicherlich hat auch Obama Twitter zu mehr Popularität verholfen, aber an Obama war Anfang 2006 noch nicht zu denken als das „Suchvolumen“ zugenommen hat. Fairerweise müßte man Twitter also eigentlich auch einem anderen, populärem Blog gegenüber stellen, aber wie gesagt, hier gehts mir nur um die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Da so langsam auch viele Menschen in meinem Umfeld wissen, was Twitter ist und mich auch konkret darauf ansprechen, ist das für mich ein Indiz dafür, dass Twitter noch viel viel mehr wachsen wird und irgendwann ebenso selbstverständlich wird wie Youtube.

Nach etlichen Gerüchten, hat Google jedenfalls auch Interesse an Twitter gezeigt. Suchmaschinenoptimierung, Kaufgerüchte und das Begehren Werbung in Twitter einfliessen zu lassen, sind hier die Indikatoren dafür, dass sich hier noch einiges tun wird. Auch die richtigen Programme können im Umgang mit Twitter zu mehr Popularität führen. So kam ich über @Klauseck, dem PR-Blogger, auf eine Übersicht von Twitter-Tools, bei dem mir Hootsuite aufgefallen ist, welches für mich einen besseren Twitterclient darstellt als Twitter.com selber. Ob sich das wiederum mit der Discovery-Engine, welche Twitter angekündigt hat, ändern wird bleibt abzuwarten. Ebenfalls Gravity, einem nativen Twitterclient, für Symbian-Handys (Nokia, Samsung etc.) ist es zu verdanken, dass ich nun mobil mehr Freude mit Twitter habe als vorher.

Letztes ist vielleicht auch der Schlüssel für eine Massentauglichkeit von Twitter. Vielleicht nicht Gravity im speziellen, aber gute einfache Twitterclients mit denen twittern einfacher ist als eine SMS zu schreiben und somit nicht unbedingt nur etwas für Langeweiler und Außenseiter bleibt 😉

Wer bis hierhin durchgehalten hat wird belohnt mit einem Video, welches Twitter erklärt und bei mir gestern zu einem Mangel an Tränenflüssigkeit und einer Überbelastung im Zwerchfell geführt hat.

Twitter und Facebook

Twitter war als Statusdienst geplant, d.h. man soll eigentlich nur in 140 Zeichen sagen was man gerade tut. Das dieser Dienst sich als Chat weiterentwickelt hat ist nun aber sicher nicht mehr zu leugnen.

Da Statusmeldungen scheinbar immer beliebter werden, haben die sozialen Netzwerke nachgezogen und Ihre eigenen Statusmeldungen eingeführt. Wenn ich mich in meinen Netzwerken so umsehe, werden diese Statusmeldungen sogar genutzt womit ein änlicher Effekt entsteht wie bei Twitter.

Um nun noch mehr Menschen an sich zu binden hat Facebook nun Interesse an Twitter bekundet. 500.000$ soll Twitter wert sein und bei der starken Wachstumsrate könnte das im Augenblick noch ein Schnäppchen sein. Mein Eindruck war eigentlich bisher, dass sich Twitter und die Statusmeldungen von sozialen Netzwerke sich gegenseitig aufheben und die Nutzer nicht beides gleichzeitig nutzen. Würde man nun allerdings Twitter mit Facebook oder dem VZ-Netzwerk vernetzen, führt man diese Zielgruppen zusammen.

Ich bin auf eine Seite bei Twitter gestossen die scheinbar als eine Art Entwicklungslabor zu sehen ist. Hier findet man nicht nur eine Sammlung von Twitterclients sondern auch eine Verlinkung nach Facebook bzw. auf eine Anwendung für Twitter innerhalb von Facebook.Das erscheint logisch, denn natürlich müßte Twitter seine Funktionalität ebenfalls erweitern, so wie es z.B. Facebook in den letzten Jahren auch getan hat.

Mein Facebook-Account lag eigentlich immer brach. Ich bin dort angemeldet weil ich neugierig war. Nun aber, nachdem ich Twitter dort eingebunden habe, habe ich gemerkt warum Facebook auf in Deutschland immer beliebter wird. Man kann eine ganze Menge an weiteren Diensten einbinden. So kann man hier auch sehen, welche Songs man auf LastFM gehört hat, welche Youtubevideos interessant waren und vieles mehr. Gegenüber anderen sozialen Netzwerken ist das sicherlich ein Vorteil und schliesslich kann man selber entscheiden, was man von seiner digitalen Persönlichkeit preigibt und was nicht. Die Möglichkeit die von mir genutzen Dienste mit meinen Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern zu teilen, halte ich jedenfalls für sinnvoll.

Facebook liegt hier klar im Trend, denn Livestreaming ist schon lange nicht mehr nur ein Begriff für Livevideo sondern kommt immer mehr einer Darstellung aller Netzaktivietäten gleich. Für die einen ein Segen und für die anderen ein Fluch scheint ein weiterer Trend klar absehbar zu sein. Viele Menschen wollen mehr über sich Preis geben.

Bloggen, twittern oder podcasten?

Twitter, Twitter, Twitter! Man könnte meinen es würde nur noch um Twitter gehen. Was wird denn nach außen am meisten wahrgenommen?

Im direkten Vergleich findet Google-Trends für uns herraus mit was wir uns beschäftigen sollten könnten.

blog
1.00
twitter
0.01
podcast
0.07
blogs
0.11

In der Grafik geht ganz klar hervor, dass „Blog“, im Verlgeich der gesuchten und bewerteten Begriffe, am besten abschneidet. Auf die Frage, was man denn nun so ein seiner Freizeit macht, kann man also antworten: „Ich blogge“, und hat eine gute Chance darauf verstanden zu werden. Das liegt natürlich auch daran, dass es Blogs dementsprechend lange gibt und Sie Zeit hatten sich zu etablieren.

Wenn man also die Zeit als Faktor unbrücksichtigt lässt oder nur die „Wachstumsrate der Aufmerksamkeit“ betrachtet findet man hier nun sehr schnell Twitter wieder.

Twitter hat im letzten Jahr einen gewaltigen Sprung gemacht, was natürlich auch daran liegt, dass ein beliebter amerikanischer Präsidentschaftskanidat getwittert hat.

Bleibt nun noch der dritte zu vergleichende Trend über. Das Podcasting. Podcasts wachsen natürlich auch jedes Jahr, nur weitaus langsamer als es Blogs oder Twitter tun. Natürlich hingt hier der Vergleich. Denn Twitter ist nur „ein“ Dienst, eine Internetpräsents während Blogs und Podcasts auf eigenen Servern aufgesetzt werden können.

Nun wissen wir, wie sich diese Dienste und Blogs im Generellen sowie auch Podcasts entwickelt haben. Nur leider sagt das nichts darüber aus mit was wir uns jetzt beschäftigen sollten. Denn, wer Aufmerkeit möchte, wird es in der Blogosphäre schwer haben sofern er nicht ein Thema wählt welches besonders genug ist. Beim Podcasting hingegen ist es einfacher: Die richtige Idee, Aufmachung, Umsetzung und Regelmäßigkeit, und schon kann man auf den verschiedenen Portal in den Charts auftauchen.

An was man zumindest nicht vorbei marschieren sollte ist Twitter, weil Sie die Kommunikation zu Interessenten fördert. Desweiteren ist Twitter ein offener Chatkanal, voll mit Menschen die man sich selber aussuchen kann.

Update: Bloggen, Twittern sowie Podcasten braucht natürlich viel Zeit. Das das manchmal garnicht so einfach ist habe ich gerade noch beim Moneytoaster gelesen und muss ihm Recht geben.